| Hitze | 8 |
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| Herkunft | |
| Bezug | |
| max. Länge | cm |
| max. Umfang | cm |
| Bezug | () |
| Anbau | 2012, 2013, 2016, 2019, 2022 |
Am letzten Septembertag 2012 wurde mir klar, dass diese Pflanze mit keiner meiner anderen Sorten vergleichbar war. Nach meinen Aufzeichnungen sollte es eine Chiltepin werden. Sie stand zunächst im Hof, blieb sehr kleinwüchsig und verzweigte sich nicht. Da zudem das Laub dunkler war als bei normalen Sorten, glaubte ich, dass es sich entweder um eine Czech Black, Bolivian Rainbow oder Black Namaqueland handeln müsse. Ich war kurz davor, sie wegzuwerfen, doch da im Vorgarten noch Platz war, stellte ich sie dorthin. Dort begann sie dann zu wachsen und zahlreiche Blüten anzusetzen, exakt wie die Black Namaqueland ein Jahr zuvor (ich hatte in diesem Jahr auch Black Namaqueland ausgesät, aber dachte eigentlich, keine behalten zu haben).
Erst am 30. September, als ein paar Früchte reif wurden, aber keine davon die Größe und Form einer Black Namaqueland erreichte, wurde mir klar, dass es eine andere Sorte, nah verwandt mit Chiltepin, sein muss. Meine Recherchen ergaben nichts Passendes. Eine Chiltepin Black war es nicht wegen dem dunklen Laub. Eine Black Coban hat noch dunkleres Laub, ist größer und hat auch größere Früchte. Ich nenne die Sorte daher vorläufig Black Tepin.
Wo stammt die Sorte nun her? Im Moment sehe ich drei Möglichkeiten, von denen ich keine absolut ausschließen kann. Es könnte sich um die ältesten Chiltepin-Samen aus meinem Bestand handeln, in die sich schon vor dem Kauf was eingekreuzt hat. Vielleicht habe ich aber auch in der Aufzucht die Beschriftungen verwechselt und es handelt sich um eine Black Namaqueland, die schon mit einem Chiltepin gepoppt hat, bevor ich die Samen bekam. Oder es handelt sich um Samen aus meiner Pflanze von 2008, die sich vielleicht mit Serrano Purple gekreuzt hat. Man muss jedenfalls warten, ob es gelingt, die Sorte zu reproduzieren.
Die Pflanze hatte am Anfang des Wachstums normal große Blätter, die an den jüngeren Trieben immer kleiner wurden. Die roten Früchte enthalten jeweils nur wenige Samen und haben die Schärfe von Chiltepin.
Beim Anbau 2016 hatte ich mehrere Pflanzen, die alle identisch zur ursprünglichen Sorte waren.
Blatt (Vorderseite) 30.9.2012 |
Blatt (Rückseite) 30.9.2012 |
Blüte (Vorderseite) 30.9.2012 |
Blüte (Rückseite) 30.9.2012 |
reife Beere 30.9.2012 |
unreife Beere 30.9.2012 |
Pflanze 30.9.2012 |