| Hitze | |
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| Herkunft | |
| Bezug | |
| max. Länge | cm |
| max. Umfang | cm |
| Bezug | () |
| Anbau | 2018 |
Schon 2015 hatte ich diese Sorte am Start, die durch anfänglich fast weiße, dann über gelb und orange nach rot abreifende Früchte auffällt. Diese Sorte führte ich unter dem Namen "Thai", und es kam, wie es kommen musste: Ich mischte die Samen mit denen meiner anderen Thai, die Thai Hot ähnelt. 2018 behielt ich drei Pflanzen, und siehe da, eine davon sah anders aus als die beiden anderen. Sie ähnelte der verschollenen Sorte von 2014 stark. Konsequenterweise nenne ich sie jetzt Thai White Hot. Erst jetzt (2020) fällt mir auf, dass sie starke Ähnlichkeiten zur Thai Extra Hot hat, die ich bereits früher mal angebaut habe, oder sogar identisch ist.
Selbst im Balkonkasten wuchs Thai White Hot, die ich als C.frutescens einschätze (die grün überhauchten Blüten machen das ziemlich deutlich), ziemlich hoch und die Früchte begannen sich in Massen zu bilden. Ich brachte die gesamte Ernte am Ende der Saison ein, es waren unglaubliche 350 Beeren, davon 238 reif bis halb reif (orange), 109 unreif. Gewichtsmäßig waren es knapp 300 Gramm.
Optisch ist Thai White Hot toll. Einen Nachteil hat sie jedoch: Ihr Geschmack ist richtig übel und unangenehm. Ihre Schärfe ist allerdings extrem. In dieser Hinsicht ähnelt sie Cobanero Teardrop. Ich bin gespannt, ob sie wenigstens als Pulver brauchbar ist, wenn nicht, kann man immer noch Chili-Salbe daraus machen.
Blatt (Vorderseite) 9.9.2018 |
Blatt (Rückseite) 9.9.2018 |
Blüte (Vorderseite) 22.7.2018 |
Blüte (Rückseite) 22.7.2018 |
reife Beere 9.9.2018 |
unreife Beere 28.7.2018 |
Pflanze 9.9.2018 |