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Die Schlucht von Masca ist berühmt für ihre Schönheit und war zeitweise so überlaufen, dass der Zugang auf ca. 120 Personen pro Tag beschränkt wurde. Die Tickets sind kostenlos, wenn man aber nicht Monate im Voraus reserviert, geht man leer aus. Um für diesen Höhepunkt des Urlaubs fit zu sein, ruhte ich am Tag zuvor im Wesentlichen aus.

Lediglich eine Aktivität gab es an diesem Samstag. Es schien mir sinnvoll, gleich einen Ersatz für den gestohlenen Rucksack für die Rückreise zu besorgen. Der sollte dann aber auch besser sein als mein alter, mit mehr Fächern und mindestens genauso groß. An der Rezeption erkundigte ich mich nach einem Sportartikelgeschäft und fuhr dorthin, nach Las Chafiras im Süden, ca. 15 km entfernt. Die Fahrt dauerte weit länger als die gedachten 15 min, weil das Navi mich immer wieder in die Irre führte und es zu allem Überfluss auch noch Baustellen gab. Zudem herrschte in Las Chafiras, das wohl ein Zentrum des Wochenendeinkaufs ist, sehr dichter bis stockender Verkehr. Irgendwann fand ich den Laden namens »Base« doch und es gab eine kleine Auswahl von Rucksäcken, unter denen ich einen passenden in Blau fand. Der Preis war mit 40 Euro günstig, würde ich sagen. Der Rückweg war dann problemlos, denn ich hatte ja schon alle Irrwege durchprobiert.

Da man Masca wegen der wenigen vorhandenen Parkplätze nicht mit dem eigenen Auto anfahren kann, fuhr ich früh los nach Santiago del Teide. Von der dortigen Bushaltestelle am Informationszentrum fährt ein Bus um 9:15 nach Masca. Andere machten es genauso, so dass der kleine Bus gut besetzt, aber nicht ganz voll war.